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Na ja, es war schon immer
mein großer Traum, irgendwann mal auf einem Bauernhof zu leben und
umgeben von vielen Hunden zu sein. Der Kauf des Resthofes ist mir ja
nun 2008 geglückt und auch meine Hundeanzahl hat sich im Laufe der
Zeit etwas vergrößert. Nun habe ich mich entschlossen, viel Zeit auf
dem Hof mit meinen Tieren zu verbringen. Natürlich betreibe ich
trotz meiner vielen Hunde meine Zucht auch weiterhin nur als Hobby,
so daß ich Ihnen auch nicht ständig Welpen anbieten kann .Was gibt
es Schöneres, als es miterleben zu dürfen, wie diese kleinen Racker
das Licht der Welt erblicken und ihre Entwicklung bis hin zu ihrer
Abgabe sehen zu können.
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Dies ist das mahagony girl aus New Mexico
Ihr Name ist Absinthe Bonheur
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| Nun, zu
einer guten Hobbyzucht gehören natürlich auch gute und gesunde
Tiere. In den letzten Jahren, in denen ich mich nun eingehend mit
dieser Rasse beschäftigt habe, ist mir immer wieder und immer mehr
aufgefallen, daß die Hundezucht für viele ein Geschäft ist wie jedes
andere. Grausam dachte ich mir immer.
Da gibt es Neider, der Konkurrenzkampf ist bei
den Deutschen eh sehr groß und es gibt diejenigen, die bei der Zucht
das Wohl und die Gesundheit der Tiere in den Hintergrund stellen.
Ich selbst habe sehr große Züchter kennen gelernt, die teilweise
mehr als 15 Zuchthündinnen und ca. 5 Rüden haben. Mehr und mehr habe
ich im Laufe der Zeit auch auf die Papiere geachtet. Nicht so sehr
darauf, daß die Tiere von bestimmten Vereinen ausgestellt sind,
sondern viel mehr darauf, daß nicht immer wieder die gleichen
Zuchtlinien in den Papieren auftauchen.
Bei vielen Züchtern ist mir aufgefallen, daß im engsten Rahmen immer
wieder die gleichen Zuchttiere verwendet werden. Da liegt es
natürlich nahe, daß im Laufe der Entwicklung immer mehr genetische
Erbkrankheiten auftauchen. Einige haben von Euch ja schon
Erfahrungen damit gemacht und eine Abneigung zu bestimmten
Zuchtstätten und Hunderassen entwickelt.
Da es mir sehr am Herzen liegt gesunden
Nachwuchs zu haben, habe ich mich dann im letzten Jahr mit dem
Gedanken beschäftigt mir Basset Hounds außerhalb Deutschlands zu
kaufen. Ich habe mich mit weit über 50 Züchtern in Holland,
Italien, Frankreich, Dänemark, Belgien und anderen europäischen
Nachbarsländer in Verbindung gesetzt. …und siehe da, auch dort
tauchten hin und wieder immer wieder die gleichen Zwingernamen auf
!!!
Nun, dann habe ich mich an den American Kennel
Club gewandt und man hat mir über 30 Zuchtadressen aus
unterschiedlichen Staaten mitgeteilt.
Da ich ja eine Vorliebe für dunkelfarbige Bassets habe , habe ich
natürlich gezielt nach solchen Tieren gesucht.
Ich habe zu ca. 25 Züchtern Kontakt aufgenommen und nur vier Züchter
haben diese Tiere in den letzten Jahren in ihrer Zucht gehabt. Die
Farbe mahagony und die Farbe black and tan ist in Europa kaum
vertreten. Nachdem ich dann im November 2009 eine Züchterin in
Georgia gefunden habe , die zwei Mädels hatte, in die ich mich
direkt verguckt habe, habe ich mich sofort mit meinem Freund in
Florida in Verbindung gesetzt. Ich habe jeden Tag mails geschrieben,
mich mit dem Tiertransportbeauftragten vom Frankfurter Flughafen in
Verbindung gesetzt, einen Flug nach Florida reserviert, es war alles
bis ins Kleinste geplant.
Mein Mann wollte nach Florida fliegen, von dort aus mit unserem
Freund nach Georgia, die zwei Hunde holen, mit den Impfprozeduren
beginnen und die Tiere dann 21 Tage später dem Veterinäramt
vorstellen, um die Ausreisebescheingung zu bekommen.
Kurz vor Weihnachten erhielten wir dann die schreckliche Nachricht
vom plötzlichen Tode unseres Freundes. Mit der Trauer um unseren
Freund brach auch der email Kontakt zu der Züchterin ab. Nach zwei
Wochen bekam ich keine Antwort mehr.
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